Geld gewinnbringend anlegen – aber ökologisch!

Ökologische Geldanlage

Lange Zeit standen Umweltbanken und Öko-Fonds etwas abseits des eigentlichen Finanzmarkts. Ihr Ethos, nur ökologisch und moralisch einwandfreie Unternehmen und Projekte zu finanzieren, fand viel Anerkennung – nur hielt der oft niedrigere Zins die Anleger davon ab, ihr Geld den Öko-Bankern anzuvertrauen.

Doch während keiner sagen kann, wann die nächste Krise der Finanzmärkte kommen wird, und ganze Volkswirtschaften am Abgrund lavieren, treten ökologische Investments fast wie ein strahlender Sieger hervor. Ökobanken gewinnen neue Kunden und erwirtschaften Spitzenergebnisse, Investoren können ansehnliche Summen für die Finanzierung von Umweltprojekten und Technologien einsammeln, die den Klimaschutz voranbringen (www.klimaretter.info/konsum/hintergrund/14499-kurs-von-oekogeldanlagen-steigt).

Niedrigzins & Euro-Krise – hilfreich!

Für diesen kleinen Boom sind zwei Ursachen maßgeblich: Wenn die Erträge überall niedrig sind, fallen ethische Gesichtspunkte plötzlich stärker ins Gewicht und sind Anlass für größeren Zulauf und gestiegene Nachfrage. Und: Da in vielen Ländern staatliche Mittel für erneuerbare Energien ausgelobt und diese Förderung gesetzlich festgeschrieben ist, versprechen derartige Investitionen mittelfristig sichere Erträge. Das gilt für Energie-Genossenschaften, die gemeinsam Photovoltaik oder Windkraft erschließen wollen, ebenso wie für internationales Engagement.

Und es sind nicht nur ein paar moralisch hoch motivierte LOHAS (Menschen mit hohem Einkommen und großer Sensibilität für das Thema Umwelt, die Abkürzung steht für Lifestyles of Health and Sustainability) oder Ökofreaks, die ihr finanzielles Engagement neu ausrichten. Auch Großanleger wie Pensionskassen finanzieren Cleantech-Projekte, weil sie sich auf die garantierten Returns des Investments verlassen können und wissen, dass in diesem Sektor auf Jahre hinaus riesiger Finanzierungsbedarf besteht.

Fehlende Trennschärfe der Nachhaltigkeits-Indices

So sind es weltweit mittlerweile Billionen-Summen, die von Nachhaltigkeits-Fonds verwaltet und in Unternehmen platziert werden, die hohe Umwelt- und Sozialstandards erfüllen. Und darauf ist Verlass: So prüft beispielsweise der Dow Jones Sustainability Index kontinuierlich die Zusammensetzung des Portfolios und engagiert sich nur in den Best-in-Class-Unternehmen. Da aber auch Aspekte wie das Sozialengagement und Fragen des Good Governance – also der guten Unternehmensführung – mitbewertet werden, sind Nachhaltigkeits-Indices für solche Anleger weniger ratsam, die ganz gezielt und direkt den Klimaschutz begünstigen wollen. Hier kommen nur Fonds in Betracht, die sich expliziten Cleantech-Projekten widmen.

Investitionen in saubere Energie- und Umwelttechnologien sind längst ein globales Unterfangen geworden. Und das wird sich noch steigern: Da in Deutschland – in Sachen erneuerbare Energien weltweit führend – diese Form der Stromgewinnung grundsätzlich infrage gestellt wird und die derzeitigen Förderungen zurückgehen werden, richtet sich das Interesse stärker auf andere Länder. Solche, die sich noch immer und sogar noch viel stärker im Klimaschutz engagieren wollen, aber die nötigen Mittel dafür nicht allein aufbringen können.

Klimawandel + wachsender Energiebedarf = erneuerbare Energien

Tatsächlich befinden sich einige vor allem süd- und südostasiatische Nationen inmitten eines großen wirtschaftlichen Aufschwungs. Und da sie die Auswirkungen des Klimawandels bereits spüren, steht für die Planer fest, dass ein bedeutender Teil der künftig benötigten Energie aus sauberen Quellen kommen muss. Neben der ökologischen Verantwortung spielt hier aber oft auch ein ökonomischer Gedanke mit: Erneuerbare Energien bedeuten Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern und ermöglichen eine viel größere Wertschöpfung im eigenen Land. Pläne zum Auf- und Ausbau der erneuerbaren Energien sind also oft auch von vorausschauenden wirtschaftlichen Überlegungen getrieben.

Aktuell liegt der Fokus von Entwicklung und Produktion der Erneuerbare-Energien-Technik in einigen wenigen Industrienationen plus China. Und darum werden diese Länder immer am weltweiten Cleantech-Geschäft beteiligt sein. Ein Technologietransfer in die eine bedeutet immer auch einen Finanztransfer in die andere Richtung. Und diese Geschäftsbeziehungen haben langfristig Perspektive. Faktoren für den erwartbaren Erfolg:

  • Der Energiebedarf vieler Länder wird deutlich wachsen.
  • Die spürbaren Auswirkungen des Klimawandels werden erneuerbare Energien noch viel klarer als einzig zukunftsfähige Form der Energieerzeugung erkennbar machen.
  • Erneuerbare-Energie-Technologien werden kontinuierlich leistungsfähiger und günstiger.
  • Global stehen immer mehr Mittel zur Förderung von Cleantech zur Verfügung.
  • Weltweit suchen Anleger Investitionsmöglichkeiten mit sicherer Rendite.

Auf Expertise bauen

Wie auf jedem sich entwickelnden Markt sind auch im Bereich internationaler Finanzierung von Umwelttechnologie mehrere Finanziers aktiv. Maßgeblich für den Erfolg der Investments ist jedoch die Kompetenz auf beiden Feldern – sowohl dem ökonomischen als auch dem technologischen. Das ist einer der zentralen Gründe für den Erfolg der Projekte, die ThomasLloyd realisiert hat. Das Management der global führenden Investmentbanking- und Investmentmanagementgruppe ThomasLloyd Group ist schon seit 35 Jahren im Sektor regenerativer Energieerzeugung samt Infrastruktur aktiv. Es hat bereits mehr als 100 diesbezügliche Projekte in 22 Ländern realisiert. Fokussiert hat sich ThomasLloyd auf Aktivitäten in der wirtschaftlich erstarkenden Region Asien.

ThomasLloyd macht den Anlegern transparent, in welche Projekte er investiert, wem es im Zielgebiet nützt, welchen fördernden Effekt es auf die lokale Ökonomie und welche positiven Auswirkungen es für das Klima hat. Grundsätzlich sind alle Chancen, aber auch mögliche Risiken des ThomasLloyd Cleantech Infrastructure Fund klar und nachvollziehbar dokumentiert. Diese Öko-Investments machen sich bezahlt – sowohl in Renditen als auch in dem ethischen Bewusstsein, seinen eigenen Teil im Bemühen gegen den Klimawandel beigetragen zu haben (www.thomas-lloyd.de).

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