Investitionen in Infrastrukturen als langfristiges Konzept betrachten

Die Investition in den Ausbau bestehender Infrastrukturen oder die Errichtung neuer Anlagen und Systeme wird sowohl durch die Europäische Union wie zahlreichen Privatinvestoren vorangetrieben. In beiden Fällen stehen sowohl die Unterstützung von modernen Projekten im Sinne einer nachhaltigen Energiepolitik wie die Hoffnung im Vordergrund, durch die eigenen Investitionen interessante Renditen zu erzielen. Genau diese sollten allerdings nicht unmittelbar nach der Investition erwartet werden, vielmehr sind langfristige Planungen in der aktuellen Energiepolitik unerlässlich. Wer eine Investition in erneuerbare Energie als langfristige Geldanlage betrachtet, dürfte am ehesten von seiner Entscheidung profitieren und auf lange Sicht von ansprechenden Renditen profitieren.



Europäische Politik mit uneinheitlicher Linie

Gerade in der Europäischen Union unterliegt die Förderung bestehender Infrastrukturen nicht alleine dem nationalen Gesetzgeber oder privaten Interessenten. Ein zweistelliger Milliardenbetrag wurde in den vergangenen fünf Jahren durch die Europäische Investitionsbank freigegeben, um Energieprojekte in Europa und anderen Regionen der Welt zu realisieren, von denen die Bewohner unseres Kontinents langfristig profitieren können. Was auf den ersten Blick als eine umfassende Förderung der Energiewende wirkt, sollte in Relation zu den hohen Subventionen und Fördersummen gesehen werden, die weiterhin in etablierte Energieformen und fossile Energieträger investiert werden. Eine einheitliche Linie wird somit in der europäischen Energiepolitik längst noch nicht gefahren.

Langfristiges Denken auch in der Politik unerlässlich

Auch wenn durch die aktuelle Schuldenkrise der südeuropäischen Nationen und die hiermit verbundenen Probleme der Gemeinschaftswährung die Investitionsbereitschaft etwas heruntergefahren wurde, bleibt das Thema der Energiewende auf nationaler und europäischer Ebene wichtig. Die politischen Entscheidungsträger zeigen weiterhin die Bereitschaft, Fördersummen in die Entwicklung neuer Methoden und Technologien zu investieren, mit denen es z. B. möglich wird, grüne Energie dauerhaft zu speichern. Die Zielsetzungen der europäischen Mitgliedsstaaten im Hinsicht auf die anfallenden CO2-Emissionen sind stets ehrgeizig formuliert, ob diese alleine in Deutschland mit seiner Vorreiterrolle in der Energiepolitik erreicht werden können, bleibt momentan jedoch zu bezweifeln.

Mit privaten Investitionen den Ausbau von Infrastrukturen vorantreiben

Neben der Modernisierung von bereits bestehenden Infrastrukturen sollte die Investition in neue Strukturen Priorität besitzen, um z. B. auch im Osten Europas eine umfassende und regenerative Versorgung mit Energie sicherzustellen. Genau dies ist aktuell noch nicht gegeben, eine wachsende Investitionsbereitschaft auf europäischer Ebene darf in der aktuellen, wirtschaftlichen Situation zudem nicht erwartet werden. Das private Engagement gewinnt so an Bedeutung und kann sich als lukrative Form der Geldanlage herausstellen, die zu nachhaltigen Infrastrukturen führt. Der Finanzdienstleister Thomas Lloyd fungiert seit Jahren als Spezialist mit einem reizvollen Fondsprodukt in diesem Bereich.

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