Leidet die Europäische Vernetzung im Energiesektor unter der Eurokrise?

Um eine umfassende Energieversorgung in Europa für die nächsten Jahre und Jahrzehnte sicherzustellen, sind nationale Alleingänge kaum ausreichend. Auch wenn Deutschland eine Vorreiterrolle in der Energiewende einnimmt, wären die alleinigen Bemühungen zum Scheitern verurteilt, wenn nicht andere Nationen unseres Kontinents ein ähnliches Interesse im Ausbau bzw. der Modernisierung bestehender Strukturen hätte. Auch die Gremien der Europäischen Union beschäftigen sich mit diesem zukunftsweisenden Thema, das allerdings unter den aktuellen Problemen des europäischen Wirtschaftsraums und der Schuldenkrise vieler südeuropäischer Länder zu leiden hat. Aktuell wirkt es so, als ob mit größeren Investitionen in den Bereich der erneuerbaren Energien nicht zu rechnen ist.

EU mit eher zaghaften Investitionsschritten

Bereits 2011 fand der erste große Energiegipfel auf EU-Ebene statt, bei dem sich sämtliche Staaten der Europäischen Union intensiv über das Thema Erneuerbare Energie sowie den Aufbau gemeinschaftlicher Infrastrukturen unterhielten. Da in unterschiedlichen Regionen des Kontinents natürliche und regenerative Energieträger in einem unterschiedlich starken Maße ausgenutzt werden können, war die Grundidee die Schaffung einer kontinentalen Großstruktur, die im Rahmen der nächsten Jahre und Jahrzehnte wachsen sollte. Neben den individuellen Investitionsbemühungen der einzelnen Mitgliedsstaaten wurde sogar über einen dreistelligen Milliardenbetrag diskutiert, der für den Ausbau der aktuell vorliegenden Infrastrukturen investiert werden sollte. Nach den momentanen, wirtschaftlichen Entwicklungen dürfte kaum mehr mit einer solchen Größenordnung zu rechnen sein.

Binnenmarkt als kleineres Ziel für die nächsten Jahre

Nach dem EU-Energiegipfel des Jahres 2011 wurden einige Ziele formuliert, die im Vergleich zu einer umfangreichen Netzwerkstruktur eher als klein zu bewerten sind. So streben die Staaten der EU an, bis 2014 einen europäischen Binnenmarkt für die verschiedenen Formen von Energie aufzubauen. Der Sektor der erneuerbaren Energien dürfte hiervon allerdings nur zu einem kleinen Maße profitieren, da verschiedene Energieformen flüchtig sind und momentan noch nicht in einer sinnvollen Weise gespeichert werden können. Neben dem Ausbau der Infrastrukturen ergibt sich somit auch die Aufgabe, ausreichende Mittel für den wissenschaftlichen Bereich zur Verfügung zu stellen und die Energiewende durch neue und moderne Technologien zu unterstützen.

Mit Thomas Lloyd privat in die Energiewende investieren

Der Aufbau neuer Infrastrukturen ist unverzichtbar und liegt nicht nur im Interesse der Politik, sondern auch zahlreicher Privatinvestoren. Mit dem Finanzunternehmen Thomas Lloyd steht diesen ein erfahrener Partner zur Seite, der sich in seinem Fondsangebot auf das Segment der nachhaltigen Energien und den Aufbau von neuen Infrastrukturen spezialisiert hat. In Europa und der Welt lässt sich so eine Investition mit reizvollen Renditen leisten, die erheblich zur Zukunftsgestaltung moderner Energieträger beiträgt.

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