Nachhaltige Infrastrukturfonds als Risikopuffer fürs Portfolio

Nachhaltige Infrastrukturfonds als Risikopuffer fürs Portfolio

Wer sein Anlage-Portfolio gegen Kursrückschläge absichern will, sollte es breit aufstellen. Das riet der amerikanische Ökonom Harry M. Markowitz bereits in den Fünfzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts. Der mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Erfinder der Portfolio-Strategie empfahl,

1. die Investments auf mehrere Anlageklassen zu verteilen (diversifizieren), die
2. möglichst nicht in Abhängigkeit zueinander stehen sollten (geringe Korrelation).

Aber solche Anlagen zu finden ist gar nicht einfach, wie diese Beispiele zeigen:

  • Die Rohstoffmärkte korrelieren mit den Aktienmärkten,
  • Aktien und Währungen stehen in gegenseitiger Beziehung zueinander, und
  • der Goldpreis hängt vom US-Dollar ab.

Kapitalmarktspezialisten fanden heraus: Die größte Unabhängigkeit von der Entwicklung anderer Anlageklassen haben generell Investments in nachhaltige Infrastrukturfonds. Sie verglichen unter Risikoaspekten die wichtigsten Anlageklassen miteinander:

  • Staatsanleihen,
  • Immobilien,
  • Unternehmensanleihen,
  • Aktien,
  • Rohstoffe,
  • Private Equity/Venture Capital und
  • Erneuerbare-Energien-Infrastrukturfonds.

Dabei wurden diese Anlageklassen jeweils auf wirtschaftliche, technologische und politische Risiken abgeklopft. Eindeutiger Sieger dieses Risiko-Checks waren die Erneuerbare-Energien-Infrastrukturfonds. Bei allen drei Hauptrisiken überzeugen sie mit einer niedrigen Anfälligkeit – bei gleichzeitig hoher Renditeerwartung.

Erneuerbare-Energien-Infrastrukturfonds derzeit besser als Anleihen

Bis zu 15 Prozent Rendite pro Jahr verspricht beispielsweise ThomasLloyd den Anlegern seines ThomasLloyd Cleantech Infrastructure Fund. Der weltweit erfahrene Cleantech-Spezialist legt aufgrund des Erfolgs der vergangenen Jahre mittlerweile den fünften nachhaltigen Infrastrukturfonds auf. Die Spezialisten von ThomasLloyd, die selbst auch als Projektentwickler tätig sind, engagieren sich in ihren Anlagen und Beteiligungen ausschließlich in Asien. Auch diese regionale Diversifikation trägt zur Absicherung des Gesamtportfolios bei. Denn deutsche Privatanleger neigen zu dem riskanten Verhalten, bei ihren Investments den heimischen Markt stark überzugewichten.

Warum ist gerade das Anlegerrisiko in Infrastrukturfonds mit dem Schwerpunkt erneuerbare Energien so überschaubar? Erneuerbare Energien sind spätestens seit der Klimadiskussion das Zukunftsthema Nummer eins. Viele Staaten haben bereits per Gesetz festgelegt, dass ein gewisser Anteil am Energiemix aus den erneuerbaren Energien stammen muss. Ein Gesetz, das Anlegern quasi eine Mindestrendite garantiere, heißt es bei ThomasLloyd. Aufgrund ihres geringen Risikoprofils können nachhaltige Infrastrukturfonds anstelle der momentan renditeschwachen Anleihen sogar die Funktion als Risikopuffer im Anlageportfolio übernehmen. Von einer solchen Diversifikation wäre sogar Harry M. Markowitz begeistert.